Feuerwehr Großflintbek

Gruppenfoto zum Jubiläum 125 Jahre

 

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Katastrophenschutz

Einsatz in Kamern an der Elbe.

 

Feuerwehr Voorde

Gruppenbild anlässlich der 125 Jahrfeier am 23.05.2016

BE/BA

Brandschutzerziehung / Brandschutzaufklärung

"Jedes vierte fahrlässig verursachte Feuer in Schleswig-Holstein wird durch Kinder und Jugendliche ausgelöst."

Bundesweit sterben jährlich rund 200 Kinder und 600 Erwachsene an den Folgen eines Brandes!

Mit der Brandschutzerziehung möchte die Feuerwehr systematisch Kinder, Jugendliche und Erwachsene über die Brandgefahren aufklären.
Zu den wichtigsten Themen gehören dabei:

  • Erkennen und Beurteilen von Brandgefahren
  • Beurteilung der Wirkung von Feuer
  • Richtiges Verhalten bei Bränden

Die Erfahrungsprozesse während der Kindheit haben sich in den letzten Jahren verändert. Heutzutage sammeln Kinder seltener elementare und direkte Erfahrungen im Zusammenhang mit Naturphänomen wie Feuer, Wasser, Luft. Heute  werden diese Dinge verstärkt aus zweiter Hand und erfahren Natur zum Beispiel über das Fernsehen, den Computer oder mit Hilfe gedruckter Texte vermittelt. Die natürliche Neugier und den Entdeckerdrang der Kinder wird bei der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung genutzt um ihnen verantwortliches Handeln im Umgang mit Feuer zuzutrauen und das richtige Verhalten bei Notfällen zu vermitteln. Dies trägt sehr zur Verhütung von Verletzungen und Schäden bei.

Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Schule und Elternhaus ist dabei äußerst sinnvoll. Auch Elternabende haben einen hohen Stellenwert. Diesen Veränderungen haben sich die Schulen bundesweit angepasst. Eines der Ziele ist es, Kinder handelnd lernen zu lassen. Anregungen werden von außen “in die Schule hineingeholt”, die Schülerinnen und Schüler gehen aus der Schule “heraus”, um die künstliche Abgeschiedenheit der Schulwirklichkeit zu überwinden. Dies gilt auch für die Sicherheits- und Brandschutzerziehung. Wir versetzen die Schülerinnen und Schüler in die Lage, sich bei verschiedenen Notfallsituationen sachgerecht zu verhalten. Die frühzeitige und kindgerechte Sicherheits- und Brandschutzerziehung kann lebensrettend sein.

Dies gilt auch für die Sicherheits- und Brandschutzerziehung in Einrichtungen mit behinderten Menschen. Auch in diesem Bereich werden die Bewohner und Angestellten in die Lage versetzt, sich bei verschiedenen Notfallsituationen sachgerecht zu verhalten. Auch in diesem Bereich ist kann frühzeitige und andauernde, begleitende Sicherheits- und Brandschutzerziehung lebensrettend sein.

Messbare Erfolge in Schleswig-Holstein

Das hat die Feuerwehr schon vor mehr als 25 Jahren erkannt und macht sich stark für eine vorbildliche und wirkungsvolle Präventionsarbeit. Seit 1996 ist die Brandschutzerziehung in Schleswig-Holstein im Brandschutzgesetz verankert. Jahr für Jahr werden fast 30.000 Kinder und Jugendliche durch Aufklärungsarbeit der Feuerwehr über die Brandgefahren aufgeklärt.