FF Voorde

Voorde im Jahr 1934

 

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Weihnachten bei uns in Voorde

 

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Hier der Voorder Wehrführer-Mühlenstein und unser Abschied vom Fükw

 

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Unser Fahnenumzug zur 125 Jahrfeier am 23.05.2014

 

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Unsere Atemschtuzgeräteträger treffen auf einen Hasen, so kann eine Promotiontour auch laufen

Chronik

1889

125 Jahre

2014

Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Voorde

Durch Beschluss der Gemeindeversammlung von Voorde vom 23.05.1889 ist die Freiwillige Feuerwehr Voorde gegründet worden. Das Statut wurde vom Königlichen Landrat zu Bordesholm genehmigt.

Am 04.06.1889 beschloss die Gemeinde zur Anschaffung der Ausrüstung mit einem Zubringer (Spritze) 2000,- DM auszuleihen und diese Summe mindestens 20 Jahre abzutragen.

Gemäß §§ 5 und 10 des Statuts wurden vorläufig gewählt:

zum HauptmannHeinrich Volbehr
stellvertretenden HauptmannH.F. Effland
Schriftführer und KassiererW. Biernatzki
SpritzenmeisterC.H. Timm
SteigerführerChr. Plambeck
SpritzenführerC.H. Delfs
RettungsführerJ. Mordhorst

1890 - 1892

Am 03.05.1890 traf man sich zur ersten Außerordentlichen Corps-Versammlung. 

Anwesend waren alle Mitglieder, nämlich die Gründer in den genannten Funktionen sowie die Spielmänner J. Hauschildt und J. Raabe und die Feuerwehrmänner 

H. Ehmke, W. Heitmann, G. Voss, J. Ströh, P. Teschau, A. Ehmke, H. Delfs, J. Adler, H. Bade, J. Schenkewitz, W. Brandt, J. Sellmer, H. Albert, J. Jürs, H. Rieper sen., H. Mordhorst, H. Rieper jun., E. Wienrodt, C. von Pein und F. Schambortzki.

Es wurde unter anderem beschlossen, dass von März bis Oktober jeweils an jedem letzten Sonntag im Monat, nachmittags um vier Uhr, eine Übung abgehalten werden sollte. Wer bei einer Übung fehlte, musste 50 Pfennig Strafe, wer zu spät kam, 10 Pfennig Strafe zahlen. Die Strafen konnten vom Hauptmann erhöht werden. Außerdem wurde ein Ehrengericht gewählt.

Geübt wurde nach der Übungsordnung für die Brandwehren auf dem platten Land.

Gekauft wurde dann zum Preis von 1.113,00 Mark eine Zubringer-Spritze von der Fa. Kurtz in Stuttgart, die noch mit der Hand bedient werden musste, inklusive 180 Meter Druckschlauch.

Auf der Corps-Versammlung am 31.01.1892 wurde beschlossen, dass der Stiftungstag am 14.02.1892 mit einem Tanzvergnügen gefeiert werden solle. 4 Tanzordner und 2 Eingangswärter wurden gewählt. Das Ende des Balles wurde auf 3 Uhr bestimmt.

1892 - 1920

Der Feuerwehrdienst nahm nun seinen Lauf. Regelmäßige Übungen, Einsätze und Corps-Versammlungen bestimmten den Alltag bis 1914. Während des 1. Weltkrieges waren viele Feuerwehrmänner zum Kriegsdienst eingezogen; es wurden keine Aufzeichnungen mehr gefertigt. Wie es um das Feuerlöschwesen bestellt war, wissen wir also nicht. Die nächste aufgezeichnete Corps-Versammlung fand am 14.04.1920 statt. Das Wehrleben wurde nun kontinuierlich bis zum 2. Weltkrieg fortgesetzt. Einsätze, Übungen und auch Festlichkeiten bestimmten aber auch in dieser Zeit das Wehrleben.

1931 - 1938

Freiwillige Feuerwehr Voorde 1938

Auf der Generalversammlung vom 28.01.1931 wurde ein jährliches “Knackwurstessen” beschlossen. Dieses fand zum ersten Mal 1931 am 28. Juni statt. Vor dem Essen sollte eine Fußtour über Böhnhusen, Techelsdorf, Grevenkruger Gehölz und Rotenhahn erfolgen. Gleichzeitig wurde auf dieser Versammlung bekannt gegeben, dass gemäß Verfügung des Landratsamtes im Jahr 12 Übungen, davon 8 praktische und 4 theoretische, stattzufinden haben. 1937 erhielt die Wehr Voorde dann einen Spritzenanhänger mit einer DKW-Motorspritze, der gerade noch in das damalige Gerätehaus am Mühlenberg passte.

1938 - 1945

Die letzte aufgezeichnete Versammlung während des 2. Weltkrieges fand am 21.06.1941 statt. Danach konnte wohl nur, den Verhältnissen entsprechend, ein improvisiertes Wehrleben stattfinden. Für die nicht eingezogenen Kameraden waren auch in Voorde harte Jahre zu meistern.

Nach Erhalt eines LF 8 TSA (Löschgruppenfahrzeug mit einem Tragkraftspritzenanhänger) musste die Freiwillige Feuerwehr Voorde sogar nach Hamburg, um dort bei Löscharbeiten nach großen Bombenangriffen zu helfen.

1947 - 1956

Nach Ende des Krieges begann man gleich wieder die Arbeit in der Feuerwehr aufzunehmen. Die erste Versammlung fand am 19.04.1947 statt.

1956 beschloss man für die Jugendlichen in der Wehr, dass diese alle 2 Wochen üben sollten, damit auch der Einsatz dieser Kräfte im Ernstfall voll gewährleistet ist. Neu eingeführt wurde, dass beim Ausrücken zum Einsatz am Gerätehaus eine schriftliche Mitteilung über den Einsatzort zu hinterlassen ist. Noch heute wird der Einsatzort an eine Tafel geschrieben.

Das LF 8 TSA war im Gerätehaus am Mühlenberg / Ecke Hörn untergebracht, dazu gehörten ebenfalls ein Feuerlöschteich und ein Schlauchturm.

1957

1957 wurde der Schlauchturm wegen Baufälligkeit abgebrochen, der Teich später zugeschüttet.

1962 - 1964

Im Februar 1962 war die Wehr anlässlich der Flutkatastrophe an der Westküste eingesetzt. Am 18.07.1964 wurde das 75. Jubiläum der Wehr gefeiert. Höhepunkt der Feier war die Weihe der Fahne, die für 1.000 DM, aufgebracht durch Spenden, gekauft worden war.

1967 - 1972

Am 28.09.1967 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Voorde vom Katastrophenschutz zusätzlich ein Tanklöschfahrzeug TLF 16.

Da die Gemeinde Flintbek keine beheizbare Garage zur Verfügung stellen konnte, die wegen des im Fahrzeug eingebauten Wassertanks erforderlich war, errichteten die Kameraden der Wehr in Eigenleistung innerhalb von vier Wochen auf dem Gelände der Firma Knopf-Amelow eine neue Garage. Im darauffolgenden Jahr wurde von den Mitgliedern das aus dem Jahr 1943 stammende LF 8 TSA in Eigenarbeit überholt. Dieses Fahrzeug wurde aufgrund seines hohen Alters von den Mitgliedern als “Oma” bezeichnet. Auf der Jahreshauptversammlung 1972 legte Ortswehrführer Johannes Knopf-Amelow sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder. Zum neuen Wehrführer wurde sein Stellvertreter Uwe Conle einstimmig gewählt. Neuer Stellvertreter wurde Georg Langbehn.

1973

Besonderer Höhepunkt des Jahres 1973 war am 06.12.1973 die Übergabe des neuen Löschfahrzeuges LF 16 als Ersatz für die mit Recht nun altersschwachen “Oma”, dem LF 8 TSA. Wegen des Fahrzeuggewichts musste im Gerätehaus ein neuer Betonboden geschüttet werden. Der Tragkraftspritzenanhänger des LF 8 wurde zum Anhänger für Schaumangriffe mit einer Leistung von 4.000 Litern Löschschaum umgerüstet. Die Ausstattung des LF 16 konnte dann im Jahre 1974, teils durch Spenden, um eine Motorsäge, ein Schneidbrenngerät, einen Greifzug, vier Pressluftatmer und eine 3-teilige Schiebleiter erweitert werden.

1975 - 1979

Am 11.08.1975 rückte das TLF 16 mit Besatzung und dem Feldkochherd in das Waldbrandgebiet nach Gifhorn aus.

Am 31.03.1976 stellte die Wehr Voorde den Antrag an die Gemeinde, ein neues Gerätehaus errichten zu lassen.

Im Winter 1978/1979 mussten wegen der Schneekatastrophe viele Einsätze gefahren werden. Am 04.12.1979 wurde der damalige Wehrführer Uwe Conle zum Amtswehrführer gewählt, seine Nachfolge trat Armin Arend an.

1980

Der Grundstein für den Neubau des jetzigen Feuerwehrhauses auf dem Grundstück Ecke Langstücken / Am Krähenholz konnte am 30.05.1980 gelegt werden. Die aktiven sowie einige fördernde Mitglieder leisteten unter der Leitung von Arno Gau einen großen Beitrag beim Bau durch ihre Eigenleistung. Insgesamt 3000 Arbeitsstunden wurden erbracht, dieses entsprach einer Eigenleistung im Wert von 50.000 DM.

1981

Die Einweihung des neuen Hauses konnte schon am 09.05.1981 stattfinden. Die beiden Einsatzfahrzeuge waren nun unter einem Dach untergebracht, im Schulungsraum konnte die theoretische Ausbildung stattfinden und sanitäre Einrichtungen waren endlich vorhanden.

1984

In der Zeit vom 27.09. bis zum 02.10.1984 nahmen 8 Kameraden eine Einladung nach England von der Feuerwehr der Stadt Dartford in der Grafschaft Kent, östlich von London, an. Die Dartford Fire Brigade hatte  zu einer Großveranstaltung zugunsten der Witwen und Waisen von Feuerwehrkameraden eingeladen. Für die Teilnehmer war die Fahrt dorthin und die Teilnahme ein unvergessliches Ereignis.

Am 03.11.1984 bestand die Wehr nach intensiver Vorbereitung die Leistungsbewertung „Bronzenes Feuerwehrbeil“. Bei den Leistungsbewertungen zeigen die Wehren ihr Können, vergleichbar vielleicht mit einer „kleinen Zertifizierung“ bei Unternehmen.

Ein weiteres freudiges Ereignis ergab sich dann kurz vor Weihnachten 1984. Für das seit 21 Jahren in der Voorder Wehr stationierte TLF 16 des Katastrophenschutzes erhielt die Wehr am 17.12.1984 ein neues LF 16-TS, ein Löschfahrzeug, das im Heck zusätzlich eine Tragkraftspritze hat. Dieses Fahrzeug, das in diesem Jahr mittlerweile 30 Jahre alt wird, wird auch heute noch eingesetzt.

1986

Am 25. 10. 1986 legte die Wehr erfolgreich die Prüfung zur Leistungsbewertung „Silbernes Feuerwehrbeil“ ab.

1980 - 1990

In den 1980er bis Mitte der 1990er Jahre finden fast in jedem Jahr Katastrophenschutzübungen, an denen die Wehr mit dem Fahrzeug des Katastrophenschutzes und der Feldküche teilnehmen.

1989 feierte die Wehr ihr 100-jähriges Bestehen. Die Feierlichkeiten beginnen am 16.09.1989 mit einer Orientierungsfahrt, an der viele umliegende Wehren teilnehmen. Am 22.09.1989 fand ein Festkommers in der Eiderhalle statt. Die Feierlichkeiten klangen mit einem Festball abends in der Eiderhalle aus.

Ende 1989 erhielt die Wehr, finanziert durch Land und Kreis, eine neue Feldküche, die auch heute noch für die Sicherstellung des Katastrophenschutzes im Einsatz ist.

1991 - 1992

Höhepunkt des Jahres 1991 war sicherlich die gut einwöchige Fahrt der Wehr in die italienische Partnergemeinde Romano d´ Ezzelino. Nach gut einjähriger Vorbereitung begaben sich dazu 60 Reisende am 23.9.1991 in Richtung Süden. Aktive und Förderer der Wehr mit ihren Ehefrauen hatten bis zum 01.10.1991 erlebnisreiche Tage. Nach der Rückkehr zeigten sich alle Teilnehmer der Italienfahrt sehr begeistert – und das nicht nur wegen der warmen Mittelmeersonne, den Abstechern nach Venedig und Verona, den Besuchen in den Glasbläsereien und Porzellanmanufakturen. Im Mittelpunkt des Interesses stand natürlich das italienische Brandschutzwesen. Die Kameraden registrierten, dass die „Vigili del Fuoco“, die italienische Feuerwehr, völlig zentralistisch von Rom aus geleitet wird. Gute Organisation, beste Stimmung und fast immer schönes Wetter sorgten für unvergessene Stunden.

Neben den üblichen Einsätzen waren ein Dachstuhlbrand am 22.11.1991, bei dem leider 1 Toter zu beklagen war, und ein größerer Brand im „Hasselbusch“ zu erwähnen. Erstmalig wurden für den Einsatz auf der „Eider“ von der Gemeinde „Ölschlängel“ angeschafft, mit denen man auf dem Gewässer ausgelaufenes Öl binden kann. Auf der Jahreshauptversammlung der Wehr Anfang 1992 informierte der damalige Bürgermeister Bies die Wehr, dass die Gemeindevertretung beschlossen habe, für jeden neuen Feuerwehrmannanwärter nunmehr die Kosten der Ersteinkleidung von der Gemeinde zu übernehmen. Bisher musste die Wehr die Kosten selbst tragen.

1993

Anlässlich des Tages der offenen Tür der Wehr im Juni 1993 nahm erstmals die Jugendfeuerwehr Molfsee, der auch zwei Flintbeker Jungen angehörten (Lars Lehman und Jürgen Greiwing, die heute als Feuerwehrmänner in der Wehr Großflintbek ihren Dienst versehen) teil. Es entstand der Wunsch der Jugendlichen, auch in Flintbek eine Jugendfeuerwehr zu gründen.

Im Oktober 1993 beschloss die Wehr in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung dann die Gründung einer Jugendfeuerwehr.

Ebenfalls im Oktober unternahmen die Aktiven eine Fahrt nach Bruttig-Frankel an die Mosel mit Ausflügen nach Trier, Koblenz, Rüdesheim und Luxemburg.

1994

Im Februar 1994 wurde das langjährige Ehrenmitglied Engelhardt Muhs für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Voorde geehrt.

In der Jahreshauptversammlung der Wehr am 11.02.1994 verabschiedete sich Bürgermeister Bies, der in den Ruhestand ging, bei der Wehr. Er erinnerte sich gern an die schönen Stunden, die Bockwursttouren der Wehr und „die strengen Gemarkungsgrenzen zwischen Großflintbek und Voorde“. Insbesondere führte er aus, dass die Wehr Voorde dem alten Wehrführer Johannes Knopf-Amelow das „ZS-Fahrzeug“ (früher Zivilschutz, das Katastrophenschutzfahrzeug TLF 16, Baujahr 1963) zu verdanken habe. Alle Wehren wurden damals befragt, ob sie bereit wären, den Katastrophenschutz sicher zu stellen. Nur die Wehr Voorde war dazu bereit. Dafür erhielt sie 1967 dann das Tanklöschfahrzeug, das damals noch zur Brandschutzbereitschaft der Stadt Kiel im Rahmen des Zivilen Bevölkerungsschutzes gehörte.

Am 15.04.1994 war es dann soweit: Nach Gesprächen mit Jugendlichen und Eltern, Beschlüssen der Wehren Voorde, Groß- und Kleinflintbek, wurde gemeinsam die Jugendfeuerwehr Flintbek gegründet. 28 Mitglieder, 21 Jungen und 7 Mädchen, hatte die Jugendfeuerwehr bei Gründung. Die Jugendfeuerwehr Flintbek, die jetzt schon 20 Jahre alt ist, ist heute eine unverzichtbare Einrichtung für die Feuerwehren, insbesondere sorgt sie immer für Nachwuchs in den Wehren.

1994 endeten weitestgehend die jährlichen Katastrophenschutzübungen, die überörtlichen Einheiten wurden auf Grund der Änderungen des Zivilschutzes durch den Bund aufgelöst. Das LF 16-TS des Katastrophenschutzes wurde dem Land Schleswig-Holstein übereignet und der Gemeinde Flintbek weiterhin zur Verfügung gestellt.

1995 - 1996

1995 übergab der langjährige – seit 1972 - stellvertretende Wehrführer Georg Langbehn seine Bäckerei an seinen Sohn und verzog nach Eckernförde. Nachfolger wurde Kamerad Udo Johannsen. An dieser Stelle sei auch einmal der Polizei gedankt für die früher und auch heute sehr gute Zusammenarbeit. In der Jahreshauptversammlung der Wehr fragte der damalige Wehrführer Armin Arend den Leiter der Polizeistation Flintbek, Manfred Lehrich, warum er nicht mit am „Vorstandstisch“ sitzen möchte. Er antwortete „ich sitze lieber bei den Kameraden, um ein bisschen zu plaudern, dass kann ich am Vorstandstisch nicht!“

Im August 1995 besuchten uns dann 11 Feuerwehrkameraden aus Romano d´ Ezzelino, denen wir die Feuerwehr und unser schönes Schleswig-Holstein zeigen konnten.

Anfang Dezember 1996 hatten wir einen besonderer Einsatz zu leisten: In einer Wohnung im Voorder Winkel befanden sich Fledermäuse, die das Zimmer nicht freiwillig räumen wollten. Die verschreckten Tiere wurden eingefangen und wohlbehalten wieder in die Freiheit entlassen.

Im Jahre 1996 wurde das Gerätehaus in Eigeninitiative komplett renoviert. Die Kameraden schafften dies mit 400 Arbeitsstunden in Eigenleistung. Laut Aussage des seinerzeit amtierenden Bürgermeisters anlässlich der Jahreshauptversammlung habe die Gemeinde hierdurch mindestens 15.000 DM gespart. Wehrführer Arend hinterfragte diesen Betrag mit dem Hinweis, dass der der Berechnung zugrunde liegende Stundenlohn auf die Beschäftigung von Schwarzarbeitern schließen lasse.

Der Wehrführer bedankte sich zum Abschluss der Versammlung auch noch bei den Spendern größerer Geldbeträge, für eine Kettensäge und ein TV- und Videogerät.

1997 - 1999

In der Zeit von 4. bis 7. Oktober 1997 fand ein Besuch der Partnergemeinde Romano d´ Ezzelino statt.

Auf der Jahreshauptversammlung am 23. Januar 1998 wurde Udo Johannsen zum Wehrführer gewählt. Sein Stellvertreter wurde Arno Gau. Hans-Georg Suhr wurde nach Erreichen der Altersgrenze in die Ehrenabteilung überstellt.

Am 1. Oktober 1999 wurde das neue Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 aus Karlsruhe abgeholt und am 23. Oktober feierlich an die Wehr übergeben. Im Jahr 1999 wurden Funkmeldeempfänger beschafft und die drei Flintbeker Feuerwehren erhielten ihre ersten Computer. Der Einsatz der Funkmeldeempfänger führt auch dazu, dass die Bevölkerung kaum noch etwas mitbekommt von den Einsätzen der Feuerwehr.

2000

Anlässlich des Jahrtausendwechsels verbrachten viele Kameraden Silvester in Bereitschaft. Im Jahre 2000 wurde als erstes weibliches aktives Mitglied Katharina Weber in die Wehr aufgenommen. Sie heiratete später den Kameraden Ulf Lange und so kam es zur ersten Feuerwehr- Hochzeit in Voorde.

Bis heute folgten weitere zwei Hochzeiten von Feuerwehrkameradinnen und -kameraden.

Am 1. Juni 2000 fand der Amtsfeuerwehrtag in Voorde statt. Nach einer Orientierungsfahrt wurden Wettkämpfe und eine gemeinsame Übung, an der auch das DRK Bordesholm teilnahm, durchgeführt. Nach dem anschließenden Kommers wurde der Tag mit einem Festball in den „Bürgerstuben“ abgeschlossen.

Im September fuhr eine Abordnung der Wehr mit Ehefrauen zur 125-Jahr-Feier der befreundeten Wehr Astfeld in den Harz.

Zum Ende des Jahres 2000 wurde der langjährige Kamerad Jochen Knopf-Amelow in die Ehrenabteilung aufgenommen. Ende 2002 folgten ihm Horst Wulff und Siegfried Voigt.

2004

Auf der Jahreshauptversammlung am 23. Januar 2004 wurde Udo Johannsen als Wehrführer wiedergewählt. Sein neuer Vertreter wurde, nachdem Arno Gau nicht mehr kandidierte, Martin Postler. Der Kamerad Gerhard Lange wurde nach 29 Dienstjahren, von denen er 18 Jahre als Schriftführer tätig war, unter Beförderung zum Löschmeister zum Ehrenmitglied ernannt.

Am 9. Oktober 2004 wurde erstmals gemeinsam mit Kameradinnen und Kameraden aus Böhnhusen und Klein-Flintbek auf dem Gelände der Landesfeuerwehrschule in Harrislee geübt. Die dort vorhandenen Möglichkeiten erlauben das Üben von sehr realistischen Einsätzen.

2005

Armin Arend wurde auf der Jahreshauptversammlung 2005 nach 34 aktiven Dienstjahren und Erreichen des 65. Lebensjahres zum Ehrenmitglied ernannt. Auch der Kamerad Siegried Wagner wurde in die Ehrenabteilung verabschiedet.

Am 08.08.2005 fand unser bisher wahrscheinlich einzigartigster Einsatz statt: Eine Kuh im Wohnzimmer. Das arme Tier hatte sich von der Weide verlaufen und panisch in einem Voorder Wohnzimmer Zuflucht gesucht, während die Bewohner erschrocken flüchten mussten.

Eine der letzten großen Katastrophenschutzübungen fand am 24.09.2005 statt. Es war ein großer Zusammenschluss mehrerer freiwilliger Feuerwehren mit der Unterstützung einiger weiterer Hilfsorganisationen. Stattgefunden hat die ganze Aktion im Rumohrer Holz.

Neu ins Leben gerufen wurde die Aktion „fit for fire“, bei der die Feuerwehrleute ihre körperliche Fitness verbessern und eine Prüfung für das deutsche Feuerwehr Sportabzeichen ablegen können. Diese zunächst befristete Veranstaltung hat sich etabliert und wird auch heute sehr gut angenommen, denn gerade die körperliche Fitness ist für die Aufgabenerfüllung sehr wichtig.

2007

Anlässlich der Jahreshauptversammlung vom 18. Januar 2007 wurde der Kamerad Heinz Horn in die Ehrenabteilung verabschiedet.

Im Jahr 2007 unterstützte unsere Feuerwehr die Spendenaktion „Ostseewasser“. Dabei trugen Kameraden aus verschiedenen Wehren einen mit Wasser gefüllten B-Schlauch (5 m lang, 43 kg schwer) von der Ostsee zur Nordsee. Wir hatten dabei die Strecke von der Kreisgrenze am Freilichtmuseum bis zum Blumenthaler Berg zurück zu legen.

2010

Auf der Jahreshauptversammlung am 22. Januar 2010 wurden die Kameraden Uwe Conle – nach über 50 aktiven Jahren  und Arno Gau – nach 40 Jahren – in die Ehrenabteilung überführt.

Im Jahr 2010 erreichten wir unseren höchsten Frauenanteil. 6 Kameradinnen waren aktiv. Das bedeutete einen Frauenanteil von 20,7%.

2011

Im Jahr 2011 wurde unser VW Bus Baujahr 1977, den wir im Sommer 1988 im Rahmen des Katastrophenschutzes erhalten hatten, wegen Durchrostung an tragenden Teilen und der Achse im Alter von 34 Jahren und nach 97.257 km ausgemustert. Nicht ausgemustert, aber in die Ehrenabteilung überführt, wurde am 20. Januar 2012 der Kamerad Klaus Mordhorst.

Unsere Mitglieder Nina und Björn Trachsel wurden das zweite Feuerwehrehepaar. Wir holten sie nach der standesamtlichen Trauung mit dem geschmückten LF16/TS vom Standesamt in Flintbek ab. Zur Hochzeit fuhren wir dann gemeinsam ins Gemeindehaus Bordesholm, wo gut und lange gefeiert wurde. 

Im September bestanden wir die Leistungsbewertung „Roter Hahn Stufe I“ mit einem sehr guten Ergebnis. Die Übung fand auf dem Gelände der Fa. Knopf-Amelow statt.

2012 - heute

Ein besonderer Einsatz fand wegen eines Gefahrgutunfalls auf der Deponie in Böhnhusen 2012 statt. Nach diesem Einsatz mussten einige Kameradinnen und Kameraden in das Krankenhaus in Kiel eingewiesen werden, welches sie glücklicherweise nach einigen Tagen ohne gesundheitliche Schäden wieder verlassen konnten.

Auf der Jahreshauptversammlung am 17. Januar 2014 wurde eine denkwürdige Wahl durchgeführt. Gerätewart Hans-Jürgen Graht stellte sich nach erfolgreichen 36 Jahren als Gerätewahl der Wiederwahl. Das Ergebnis war vorherzusehen: Er wurde einstimmig für die nächsten sechs Jahre wieder gewählt.

Ein Teil unserer Kameraden gehörte zu der Gruppe, die mit der Katastrophenschutzeinheit in der zweiten Bereitschaft (erster Zug) Rendsburg Eckernförde ins Hochwassergebiet Sachsen Anhalt gefahren ist. Wir wurden am 13. Juni 2013 um 2:18 Uhr alarmiert, um uns nach dem Sachenpacken und dem Bestücken unseres LF 16 TS mit der Feldküche auf den Weg nach Rendsburg zu machen. Dort trafen wir uns mit weiteren Einheiten zur gemeinsamen Abfahrt.