Feuerwehr Großflintbek

Gruppenfoto zum Jubiläum 125 Jahre

 

Feuerwehr Kleinflintbek

Antreten zur Leistungsbewertung Roter Hahn Stufe 5

 

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Katastrophenschutz

Einsatz in Kamern an der Elbe.

 

Feuerwehr Voorde

Gruppenbild anlässlich der 125 Jahrfeier am 23.05.2016

Im Einsatz

Alarmierung

Ein Einsatz beginnt im Normalfall mit dem Anruf eines Bürgers unter der Rufnummer 112. Dieser wird in der zuständigen Rettungsleitstelle von einem Disponenten entgegen genommen. Dieser macht sich durch folgende Fragen ein Bild zum Einsatzszenario.

  • Wer ruft an?
  • Was ist passiert?
  • Wo ist es passiert?
  • Wieviele Verletzte gibt es?

Danach entscheidet der Disponent mit Hilfe des Leitstellenrechners, welche Einsatzkräfte alarmiert werden. Viele der aktiven Feuerwehrkameraden tragen bei sich einen Funkmeldeempfänger für die Alarmierung. Hat eine Feuerwehr keine Funkmeldeempfänger, wird per Sirenen der Alarm bekannt gegeben.

Fahrt zum Feuerwehrhaus

Doch befinden sich bei einer Freiwilligen Feuerwehr die Kameraden nicht wie bei der Berufsfeuerwehr üblich schon im Feuerwehrhaus, sondern sind in der Arbeit, zu Hause oder irgendwo anders. Sie wissen nun, dass sie schnellstmöglich zum Feuerwehrgerätehaus müssen, um anderen zu helfen.

Fahrt zum Einsatzort

Die Kameraden sind sicher am Feuerwehrgerätehaus angekommen, ziehen hier ihre Einsatzkleidung an und steigen in das Einsatzfahrzeug ein.

Dieses rückt nun zum eigentlichen Einsatzort, den es von der FEZ mitgeteilt bekommt, aus. Diese Fahrzeuge, meist LKW, sind mit Blaulicht und Sondersignal (Martinshorn) ausgestattet und können so lautstark auf sich aufmerksam machen, was jedoch nicht bei jedem Einsatz nötig ist.

Am Einsatzort mit einer Gruppe

Ein voll besetztes Löschgruppenfahrzeug, bei der Feuerwehr wird von 9 Leuten – auch Gruppe genannt - besetzt. Die Gruppe ist die taktische Grundeinheit bei der Freiwilligen Feuerwehr und besteht aus

Gruppenführer

Seine Aufgabe ist es die Aufgaben innerhalb der Gruppe zu verteilen. Um die Funktion des Gruppenführers bei einem Einsatz ausüben zu können, ist die Ausbildung zum Gruppenführer Voraussetzung. Er hält auch den Kontakt zur Einsatzleitung.

Maschinist

Er fährt das Fahrzeug, bedient die Pumpen (die bei dieser Trockenübung nicht zum Einsatz kamen), ist aber auch für das Sichern der Einsatzstelle mit Warnblinkanlage und Blaulicht verantwortlich und hilft beim Aufbau der Wasserversorgung.

Melder

Er übermittelt Nachrichten und übernimmt auf Anordnung des Gruppenführers besondere Aufgaben. Ein Trupp besteht jeweils aus 2 Feuerwehrleuten, dem Truppmann und dem Truppführer.

Angriffstrupp

Dieser ist im Allgemeinen derjenige, der mit dem Strahlrohr in der Hand das Feuer „angreift“ und unter Atemschutz dicht an das Feuer heran oder in die Brennenden Gebäude geht.

Wassertrupp

Er stellt die Wasserversorgung von der Wasserquelle) bis zum Verteiler her. Ist der Wassertrupp mit seiner Arbeit fertig, kann er als zweiter Angriffstrupp eingesetzt werden.

Schlauchtrupp

Er stellt die Wasserversorgung vom Verteiler bis zum Angriffstrupp (also bis zum Strahlrohr) her und kann bei Bedarf als dritter Angriffstrupp eingesetzt werden. Dabei arbeiten Wassertrupp und Schlauchtrupp gleichzeitig – sodass die Leitungen zum und vom Verteiler auch gleichzeitig fertig sind.

Einsatzende

Sobald die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr am Einsatzort nicht mehr benötigt werden, rückt die Feuerwehr wieder ab, das heißt die Feuerwehrfahrzeuge werden wieder mit den entnommenen Materialien beladen und fahren zurück zum Feuerwehrhaus – nun natürlich ohne Blaulicht.

Im Gerätehaus wird jetzt noch verbrauchtes Material nachgefüllt, sowie defekte oder verschlissene Gerätschaften repariert oder ausgetauscht. Erst danach gilt der Einsatz für die Feuerwehr als beendet und alle Feuerwehrkameraden kehren wieder in ihr Privatleben zurück – sie gehen wieder ihrer normalen Beschäftigung nach.